Du kannst nicht alles tun, was die Welt braucht, aber die Welt braucht all das Gute, was Du tust. Ich sprech' mir aus der Seele. Punkt.

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Sonntag, 14. August 2011

Never ever let the mind stop you to have a good friend



Als Freund mischt man sich wohl automatisch in das Leben von Freunden ein, weil man natürlich davon ausgeht, was man selbst tut oder in einer bestimmten aktuellen Situation tun würde. Jedoch machen wir oft den Fehler es anderen übel zu nehmen, wenn sie nicht das tun was man ihnen rät, oder was man von ihnen erwartet. Das „Ich“ (Ego) kann nur von sich selbst ausgehen. Mit dem Herzen betrachtet fühlen wir eine andere Wahrheit: Niemand ist so wie ich, denkt so wie ich, und fühlt so wie ich. Deswegen wäre es doch sehr dumm und vor allem lieblos, würden wir erwarten, dass unser Freund alles so erledigt, wie man es selbst tun würde. Wir denken:  

„Mein lieber Freund, 
mir geht manchmal Deine Art 
sowas von auf den Sack“.  

Es erscheint vieles was Menschen tun für uns schlimmer, weil wir es in Gedanken schlimmer machen. Freunde sind nicht selten unfähig, negativ, überheblich, uneinsichtig, verbockt, verstockt, unvorsichtig, voreingenommen, repektlos, berechnend und neidisch. Wie es viele Menschen und auch wir selbst, es immer wieder sind. Derlei Gegebenheiten würden uns wohl nicht auffallen und auf den "Sack" gehen, wären wir gänzlich darüber hinweg und erhaben. All diese Erwartungen die wir an unsere Freunde stellen, wehe wenn wir enttäuscht werden, dann können wir richtig eklig werden. Ja was sind wir denn nun: Freund oder Feind? Somit versauen wir uns die Freundschaft und schießen uns Eigentore. Wir müssen uns das immer wieder klar machen, was Freundschaft wirklich und wahrhaftig ist, denn „wissen“ tun wir es bereits aus Erfahrung, aber Freundschaft „leben“ ist eine immer wiederkehrende Übung. Jeder tut das, was er für richtig hält und dafür kann und darf man niemandem böse sein. Auf diese Weise haben wir die Möglichkeit zu vergeben, dürfen üben, wie man andere „Sein“ lassen kann. Es kann aber auch bedeuten, dass wir den ein oder anderen alten Freund ganz sein lassen müssen und uns aus jener Nähe zurückziehen, wenn er unsere Grenzen zu oft und wiederkehrend überschreitet. Denn wenn jemand das Gefühl für Freundschaft verliert, kann das sehr verletzend sein. In der Tat, wir haben ja weiß Gott genug Objekte zum üben um uns herum. Da darf man dem ein oder anderen schon Mal deutlich zeigen, dass er erst sein Gefühl für uns wieder finden muss. Als Freund, wird er lernen müssen "freundlicher" zu sein. Wir alle hängen und würgen an alten Verhaltensmustern herum, obwohl wir ganz genau wissen, dass da was nicht ganz stimmt. Hinter jenen Mauern jedoch, muß es weitergehen…und sehr oft kommen wir für ein Sekündchen in den Genuß, eine kleine Lücke in der Mauer zu entdecken, die uns ahnen lässt wer wir wirklich sind und wo wir hin wollen. Freund sein, ist jene bedingungslose Liebe, von der wir alle träumen und glauben wir könnten sie nur durch unsere Kinder erfahren. Wir übersehen, dass wir sie täglich erfahren können indem wir es selber tun, als Freund.  

„Ich wünsche mir die Gelassenheit, 
Dinge anzunehmen die ich nicht ändern kann. 
Ich wünsche mir Mut und Kraft, 
Dinge zu ändern die ich ändern kann. 
Möge ich die Weisheit erlernen, 
dass eine vom anderen zu unterscheiden.“ 
(U.V-zum an den Spiegel kleben, oder an die Stirn...)  

Lasse immer wieder neue Menschen in Dein Leben, denn die Lehrzeit ist erst zu Ende wenn wir die Augen für immer schließen. Wenn wir dann einst im Himmel sitzen und in bedingungsloser Liebe auf unser Leben schauen, können wir froh sein, dass wir keinen Körper haben, denn sonst würden wir uns totlachen! Lass Dich nicht von Dir selbst daran hindern Freund-licher zu sein, steck ihm oder ihr eine Blume ins Haar und das Leben ist wunderbar! 

Bex@Ich und Du  

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