Du kannst nicht alles tun, was die Welt braucht, aber die Welt braucht all das Gute, was Du tust. Ich sprech' mir aus der Seele. Punkt.

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Sonntag, 3. Juli 2011

Sage mir Dein Zitat und Du wirst erschossen

Auf Facebook, Twitter und im echten Leben, wird täglich scharf geschossen. Viele Statusmeldungen iritieren  mich. Ein wahrer Amoklauf von bereits gesagtem berühmter Persönlichkeiten, die bei mir wahrhaftig einschlagen wie Feuerwerfer und Handgranaten. Es prahlt der Mensch so gern mit großen Gelehrten, Schriftstellern und Meistern, die er schon alle verstanden hat. Deren Botschaft wird ins Netz gestellt und somit ensteht ein vollelektrisches online Bücherregal. Mir scheint, mit fremden Worten spricht man gern. Es erhellt den Geist für den Moment mit Glanz und Gloria. Es werde Licht, weil selbst wird ohne Quelle im Dunkeln getappt. Frei nach dem Motto:

"Und wenn Du merkst es kommt nichts mehr, 
nimm irgendwo ein Lichtlein her"
(Bex veränderte Ur-Weisheit) 

Diese grellen Lichtlein waren ihrer Zeit und sogar uns, tollen, grossartigen, fortschrittlichen Menschen von Heute, weit vorraus. Doch selbst in ihrer Zeit wurden sie nur milde belächelt. Der Rest der Menschheit humpelte immer schon, fettleibig und träge hinterher, noch schnell das Mammut den Felsen hinuntergeschubst oder heutzutage hektisch die Leberkäs-Semmel reingewürgt und den feurigen Apatschenpimmel wiedergekäut (Currywurst). Der ewig gestrigen Wegzehrung.
Dostojewski, Nietzsche, Phytagoras, Einstein, Tolstoi...Die Liste ist lang. Alle diese Leute waren Visionäre, Erfinder, Weltveränderer und poetische Herzensmenschen...und Himmel! auch das noch: Vegetarier. Die schon wieder! Wußten Sie das? Nun, müssten sie ja, schließlich kennt man den ein oder anderen, insbesondere deren Bücher, Erfindungen, oder Werke, nicht wahr. Liest man die Zitate wird noch mehr bewußt. Eine große Wumme haben die in der Brust, diese Bewusstseins-VIP's, dass liest man nicht, dass spürt man zwischen den Zeilen und kann es laut knallen hören. Wer wirklich versteht von was die da schreiben, wird buchstäblich abgeschossen.

"Mit den großen Hunden pissen gehen wollen, aber das Bein nicht über die Leine heben können" 
 (sagt meine Oma und ich liebe sie dafür)

In Diskussionen zu diesem Thema, wird immer wieder schön beschrieben und abgewertet, es sei ja momentan NUR im Trend Vegetarier oder Veganer zu sein. Komisch, dieser Trend war aber schon bei Seneca (65 n.Chr.) oder Pythagoras (570 v. Chr.) hip. Führt man sich die Liste der Berühmtheiten zu Gemüte und strengt das Gehirn an, sofern es denn eins gibt, hat man das Gefühl es wären die Worte, Zitate oder Aussagen einer einzigen Person. Mal abgesehen von den Jahrhunderten die dazwischen liegen und der somit veränderten Ausdrucksweise in der Sprache. Jederzeit ohne viel intellektuelles Geplänkel und sich selber gerne reden hören. Mit einfachen Worten: Es ist kein Trend mit dem Herzen zu sehen, man muß wohl von Natur aus damit geschlagen worden sein. Warum brauchen wir andere Menschen und deren Worte? Können wir selber keine Worte finden für unseren hausgemachten geistigen Dünnschiß? Gibt es eigentlich etwas, dass nicht schon vorher bereits, mindestens ein Mal von einem "Großen" gedacht und gesagt wurde? Die Antwort liegt nahe. Durch die Zitate oder Erfahrung anderer Menschen, bekomme ich eine Ahnung was jenseits meines Wissens, meines Horizontes liegt. Ich habe die Möglichkeit mich zu öffnen und eine neue Sichtweise auf die Dinge und sodann in die Dinge hinein zu erfahren. Dennoch ergreift mich persönlich oftmals das seltsame Gefühl, jener B-VIP wolle mich blos erinnern, an etwas, dass ich nur vergessen habe. Als gäbe es keine Zeit und keinen Raum, plötzlich "weiß" ich. Ich habe erkannt, dass es wahr ist, ohne es selbst erfahren zu haben. Somit bin ich verbunden mit etwas...ja womit? Die Wahrheit hat eine sehr feine besondere Schwingung, wer achtsam ist, der kann sie sofort erfahren, in Wort , Schrift und Bild. Die Welt als ganzes zu betrachten gelingt nur wenigen Menschen, wir möchten einfach zu ihnen gehören, aber da wir in unserem Denken so beschränkt sind, pflanzen wir uns ihre Sätze ins Gehirn, in der stillen Hoffnung, dass sie irgendwann dort anwachsen und Früchte tragen.

"Weniger denken, mehr Zi-Taten kann man 
von sich selbst erwarten"

Hier der erfrischend moderne LINK:

 http://www.vegetarismus.ch/zitate.htm

Bex@Bewusstseins VIP's 

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